Notizen aus der Provinz

Mittwoch, 31 Oktober, 2007

Wir sind … (die dritte)

Gespeichert unter: Notizen an das Leben, Pluster me up — Careca @ 8:53

… Fußball-WM …

Bin heute schweißgebadet aufgewacht.

Im Traum war ich am Träumen, ich wäre im Jahr 2011 und würde gerade ein deutsches Fußballspiel
verpassen.

Im Traum also geträumt und aufgewacht, zum Fernseher gehastet und eingeschaltet.

Dabei gerade noch mitbekommen, wie Claudia Roth den Ball halblinks auf Ulla Schmidt flankt, diese auf Frau Leutheusser-Schnarrenberger ablegt, die steil auf die Rita Süssmuth halbhoch auf halblinks flankt, welche wiederum mit einer halbherzigen Bogenlampe auf rechts aussen die heranstürmende von der Leyen bedient. In Strafraumhöhe schlägt sie eine mustergültige Bananenflanke herein direkt rechts zwei Meter dreiundvierzig neben dem Elfmeterpunkt und da fliegt Angela Merkel herein und versucht den Ball zu köpfen …
Abpfiff.
Am Seitenaus hat hektisch Benazir Butho mit ihrer Fahne gewunken und die alt ehrwürdige Schiedsrichterin Margaret Hilda Thatcher blies sofort in ihre Pfeife.
Das Spiel ist unterbrochen. Merkel diskutiert mit Frau Thatcher. Die Kamera zoomt zurück ins Studio am Spielfeldrand, wo sich Johannes B. Kerner und Eva Herman live vor der Kamera darüber unterhalten, ob Frauen besser an Küche und Herd gehören und ob bei der Frauen-WM überhaupt Männer Moderatoren sein dürfen.
Gerade als Eva Herman dem Kerner mit einem Nudelholz eins überziehen will, weil der Kerner ihr mehrmals das Mikrofon ostentativ in den Hals gerammt hat, geht das Licht an und ich werde brutal aus meinen Traum gerissen .

Ich solle ihr gefälligst - so sie - das Frühstück ans Bett bringen und danach Küche, Bad und Klo noch reinigen, bevor ich zur Arbeit gehe.
Und übrigens sei nach der Arbeit der Zahnarzttermin mit den beiden Kindern und der jüngst müsse rechtzeitig zum Fußballtraining.
Und außerdem solle ich noch fürs Abendessen Prosecco für sie einkaufen.
Und übrigens, ihr Abendessen wünsche sie diesmal pünklich um halb Acht und nicht erst danach. Denn sie wolle in Ruhe die Tagesschau und danach das Pokalspiel Bayern gegen Gladbach anschauen. Und außerdem solle ich mich nicht dabei erwischen lassen, wieder soviel Zeit am Telefon zu verbringen.
Und übrigens habe ich gefälligst …
… und außerdem …
… und …

Dienstag, 30 Oktober, 2007

Wir sind … (die 2te)

Gespeichert unter: Notizen an das Leben, Pluster me up — Careca @ 23:36

Erhielt gerade einen bösen Anruf.
Solle nie wieder so einen Schwachsinn schreiben wie heute.
Schließlich kämen endlich im Jahre 2011 auch Frauen nach Deutschland, mit denen deutsche Männer endlich fachgerecht fachsimpeln könnten. Die etwas von den Bedürfnissen der Männer verstehen werden.
Selbst im Bett.

Meinen Schandmaul solle ich lieber bedeckt halten und die vielen Fußballtouristinnen für 2011 nicht abschrecken.

Der Anrufer hatte recht.
Erwächst den hier fußball-verkaterten Frauen somit endlich wieder fußball-leidenschaftliche Konkurrenz durch fußball-begeisterten Touristinnen auf dem Heiratsmarkt …

Na denn.
Wenn das so ist, kann es für Männer im Jahr 2011 nur ein Motto geben:
“Auf zum public viewing area, hin zu den Frauen. Gucken gehen.”

Wir sind Frauen-Fußball-WM

Gespeichert unter: Notizen an das Leben, Sex me up — Careca @ 19:14

Ja, super.
Deutschland darf 2011 die Frauen-Fußball-WM ausrichten.
Das wird eine harte Zeit. Immer wenn “Verbotene Liebe”, “Marienhof” oder sonstige Telenovelas laufen, werden die Frauen sicherlich vehement und diktatorisch die Fernbedienung an sich reißen und auf Fußball umschalten.
Statt den Diskussionen über andere Themen wie “Kindererziehung”, “Kochrezepte” und der Freund der Freundin des Freundes und dessen Ar*** wird die Frauen sicher nur über Abseits, Stürmern und Elfmetern geredet werden.
Unerträglich wird die Zeit hier werden.
Kann da jemand uns Männer überhaupt verstehen?

Viel wichtiger als 2011 finde ich das Jahr 2014!
Da findet die Weltmeisterschaft der männlichen Balltreter in Brasilien statt. Dann lässt es sich unter Männern wieder vorzüglich über Abseits, Stürmern und Elfmetern reden.
Und über Frauen sowieso.

Denn man merke:
In Brasilien gibt es bekanntermaßen nur Nutten und Fußballer …

Donnerstag, 25 Oktober, 2007

Das Wort zur guten Nacht

Gespeichert unter: Blogroll, Notizen an das Leben — Careca @ 23:43

“Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.”

Wolfgang Neuss

Mittwoch, 24 Oktober, 2007

Que passa, Blogosphäre? No pasaran?

Gespeichert unter: Blogroll, Notizen an das Leben — Careca @ 20:24

Hallo und Halali.
Heute bereiten wir uns ein Wildbret.
Wildbret gilt es bekanntermaßen zu erlegen. Über Kimme und Korn. Und wenn Kimme fehlt, dann kann man das Korn auch so schlucken.
Hauptsache es macht besoffen und dröhnt.

Desweiteren benötigen wir einen rammelnden Wildhasen, ein heimtückisches Reh oder ein absolut dreckiges Wildschwein. Einen kapitalen Elch findet man in diesen Breitengraden nicht so häufig. Aber wenn man so einen dann trifft und jagen will, dann gibt es Ärger mit den Zoowärtern. Aber statt eines kapitalen Elchs kann man auch notfalls mit einem Oberhirschen vorlieb nehmen.
Aber bitte dann nicht mit dem Hirsch von Ober aus meiner Kneipe, okay? Ich möcht mich auch mal wie Jagende zu dröhnen dürfen. Halali.

Generell sollte es schon freilebendes Wild sein. Denn Gatterwild kann jeder stinknormale Blogger erlegen. Gatterwild kann schließlich jeder abknallen. Selbst wenn man den Jäger zuvor mit Baldrian beruhigt einen halben Meter nahe an das mit Valium betäubte Wild herangeführt hat.
Wild schmückt eben ungemein.

Halali.

Und Wild muss es sein.
Eine wilde Kreatur.
Eine von der Straße.
Mit bleckenden Zähnen und Baseballschläger. Umgeben von einer applaudierenden Meute …

Hm.
Zu wild?
Nun gut.
Dann also doch Gatterwild.
Aus dem eigenen zoologischen Garten.

Dann darf es auch ein kapitaler Elch sein. Oder ein echte Wildsau. Oder ein bunter verzweifelt flatterndes Wildfedervieh a la Fasan.

Hauptsache wild!
Alles ist gut, solange es wild ist!
Und nicht nur für wilde Kerle zum Jagen. Sondern auch für wilde Weiber. Aber so genau will es niemand wissen.

Wichtig beim Jagen - das sagt jeder Jäger - ist es, das Wild auf offenes Terrain zu treiben. Oder zumindestens in ein Nachbargatter.
Manchmal klappt aber das auch nicht wirklich so ganz. Denn vielleicht gefällt es dem zu jagenden Wild in dessen Gatter zu bleiben und weiter zahnlos zu lächeln.

Dann muss das wilde Gatterwild aufgescheucht werden. Am besten mit einem riesigen
Trommel -
Wirbel -
Pauken -
Ballyhoo -
Gedröhne. Dann werden noch diverse Schilder deutlich sichtbar auf jede erreichbare Lichtung eingeschlagen. Und weil das sich zahnlos gerierende Wild sich zum Erlegen noch immer nicht vor die Flinte bewegt, wird fleißig lautstark gedroht, einen professionellen staatlichen Jäger an jenes Gatter zu schicken, um es dann offiziell erledigen zu lassen.

Halali.

Ein wenig später wird dann festgestellt, dass der Gatterbesitzer wohl genau so schlimm sei wie das Gatterwild. Denn schließlich könne ja der Gatterbesitzer das Gatterwild locker selber erlegen. Und täte er es nicht, wird jener öffentlich vergattert, auch der nicht viel besser als dessen Gatterinhalt zu sein. Und das Schreiben an den professionellen staatlichen Jäger sei ja auch schon seit Jagdbeginn fertig im Couvert.

Halali.

Hat dann aber der Besitzer des zoologischen Gartens das Gatter des zu erledigenden Wilds aufgelöst und das darin hüpfende Wild rausgeschmissen, dann freut sich die Jägermeute. In jubelnden Arien wird glorifiziert, über deren eigenen Androhungen, offiziellen Jägern Bescheid gegeben haben zu können, aber nicht gemacht zu haben sondern deren eigenes Jagdsystem durchgesetzt zu haben.

Ziel erreicht, Klappe zu, Affe tot.

Das Wildbret ist den Jägern zwar durch die Lappen gegangen, weil denen schon lange zuvor die Kimme abhanden gekommen war. Und somit besäuft man sich an deren eigenem Korn.

Halali.

Hallo?
Halali?
Hallihallohallöle!

Sowas klappt einmal, sowas klappt zweimal, sowas klappt dreimal. Wenn man es eben nur nach jener Systematik treibt. Das Jagdvieh ist austauschbar.
Es muss ja nicht unbedingt ungenießbares und krankes Wild sein. Und es kommt ja auch nicht wirklich auf das Wild an sondern eher auf den Jagd-Reflex und das, was bei anderen dabei auch noch aktiviert werden kann.

Nur das dumme dabei ist:
Sollte das Wild nur auf zahnlos gemacht haben und in Wahrheit eine echte Ratte sein, dann würde nachher wirklich jeder drüber trauern, dass man nicht einen offiziellen staatlichen Rattenjäger mit der Jagdaufgabe betraut habe und jetzt die Ratte sich weiterhin rattig vermehrt.

Nun ja.

Eine wilde Ratte ist ja kein Wildbret sondern eine wirkliche Bedrohung. Aber das wird den Jagenden wohl egal sein. Denn solange bei fehlender Kimme und massenhaft Korn ein Rausch möglich ist, werden solche Rattentheorien ins Reich der puren Kaffeesatzleserei verbannt. Systematisch verbannt.

Und die Moral von der Geschicht?
Wildbret kauft man besser tiefgekühlt im Supermarkt ihres Vertrauens.
Und bitte auf das Haltbarkeitsdatum achten. Nicht dass es schon Gammelfleisch ist bevor man es vor dem eigenen Flintenlauf zurecht drapiert hat.
Wild drapiert, versteht sich.

Hauptsache wild!
Alles ist gut, solange es wild ist!

Halali.

Dienstag, 23 Oktober, 2007

Tacheles gesprochen

Gespeichert unter: Kommunikation, Notizen an das Leben — Careca @ 19:29

“Wir können hier richtig deutsch diskutieren, wir haben Verbandszeug im Hause.”

Wolfgang Neuss, 1923–1989

Talk, Talk, Talk

Gespeichert unter: Notizen an das Leben — Careca @ 6:53

Ich hab mich überzeugt.
Ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch!
Der alte Holzmichel mit klingendem “B” in der Mitte.
Der Johannes “Bee” Kerner eben.
In der Woche jagt er Quasselquoten und am folgenden Wochenende vergnügt er als Fußballkommentator von Länderspielen das Fernsehpublikum und tritt in den Fußstapfen des “Guten-Abend-allerseits”-Heribert Faßbenders.
Hat der Kerner letztens doch noch wacker seine Herman-Schlacht posthum verloren, so ficht ihn solche nachträgliche Niederlage nicht an. Einen großen Geist ficht halt sowas nie an. Wie halt immer auch schon Astrid Lindgrens Karlson vom Dach.
Und so denkt denn auch die Fernsehnation und die Meinungsmacher des Boulevards. Da können die Neonazis schon mit Panzer auf deutschen Straßen üben, das ist sowas von egal.
Hauptsache das Wort “Autobahn” wird geschichtsbewußt verwendet. Und der Bildschirm bleibt neonazifrei.
Ansonsten gibt es verbal von uns einen auf die Zwölf und wir fechten emotional mit. In jeder Neuauflage der Herman-Schlacht.
Solange halt diese Rechten mit ihren Baseballschlägern nicht gerade in unserem eigenen Vorgärten üben.
Und das Bier weiterhin nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wird.

Während Kerner quoten- und niveauberuhigt vor sich hinquasselt, geht man in den etablierten Medien wieder zu den Rückblick auf die brutale Geschichte vor 30 Jahren über. Die Schleyer-Entführung. Auch hier in diversen Blogs geschieht das.

Aber was wurde eigentlich damals vor 30 Jahren so im historischen Rückblick betrachtet?

Im Januar 1979 traten die dritten Fernsehprogramme aus dem Schatten der großen ARD und dem ZDF. Eine Fernsehsendung führt zu einer Einschaltquote von 20 Millionen Zuschauern und zu gesellschaftlichen Verwerfungen. Ich erinnere mich sogar noch daran, dass ein Fernsehturm mutwillig sabotiert wurde, um die Ausstrahlung in einem Regionalgebiet zu unterbinden. In den Dritten lief die vierteilige Fernsehserie “Holocaust”, welches die Geschichte der jüdischen Familie Weiss und die Geschichte der Karriere des SS-Obersturmbandführers Erik Dorf erzählt.
30 Jahre nach Nazi-Deutschland. Kerners Hermans-Schlacht war demgegenüber ein laues Lüftchen, was damals los brach. Nun, auch dieser Sturm hatte sich beruhigt.
Geändert haben all die Diskussionen kaum was. Das rechte Gedankengut der ewig Gestrigen verbreitet sich weiterhin wie Schimmel in feuchten Wohnungen. Trockenlegen will es nicht wirklich jemand.

Ich frage mich, warum ich das hier schreibe. Eulen nach Athen tragen kann jeder und ist immer irgendwie opportun. Es ist ruhig geworden um die Herman und ihre eigenen Frauenthesen.
Dafür wird die Schlacht um die Familie auf anderem Felde weitergeführt. Diesmal bekriegen sich ein katholischer Bischof und eine Politikerin.
Ob sowas zielführend ist?
Ich möchte wetten, es dauert auch hier nicht lange und es werden Vergleiche zum Nationalsozialismus gezogen. Als Mittel der eigenen Waffen. Roth gegen Mixa. Wir haben auf einen Kerner-Ersatz dringend schon gewartet.
Dann doch lieber Retroperspektiven auf die Historie Deutschlands.
Vielleicht lernen wir ja noch mal was aus der blutigen deutschen Vergangenheit …

Samstag, 20 Oktober, 2007

Erfreuliche Information für Löffelsammler

Gespeichert unter: Notizen an das Leben — Careca @ 20:27

Die Zeit der Hochleistung-Schnellschneid-Plastik-Bestecke auf europäischen Binnenflügen der Lufthansa ist vorbei.
Ab sofort gibt es wieder Messer, Löffel und Gabel aus gutem deutschen haltbaren Stahl.
Zwar nur in der Buisiness-Klasse. Aber immer hin!

Also, ihr Löffelsammler, weiter geht’s mit eurer Sammelleidenschaft.

Nebenbei:
An den Eingangskontrollen zum Flughafen kann man inzwischen schon wieder kleine Tuben mit Pickelcreme unbehelligt mit reinnehmen. Ungewollt war in meiner Aktentasche auch eine schwere Stahl-Schraube, die mir vor einem halben Jahr noch als Gefährdung für die Flugfahrt weggenommen worden wäre.

Donnerstag, 18 Oktober, 2007

Kühle Rechner

Gespeichert unter: Notizen an das Leben, Ueber das Lachen — Careca @ 6:54

Unterhaltung in einem Bus zweier ca. 7-jähriger:

“Katholisch ist viel cooler als evangelisch.”

“Aber evangelisch ist doch auch cool.”

“Überhaupt nicht. Die haben doch nur Konfirmation. Die Katholiken haben aber Kommunion und Firmung. Da gibt es dann doppelt soviel Geschenke und Geld von all den Gästen.”

“Echt? Cool!”

“Ja. Die geben einem immer viele Geschenke und viel Geld. Und bei den Katholischen zweimal. Stell dir vor. Von dem Geld könnt ich mir dann erst ne X-Box kaufen und zur Firmung dann ne PS3. Ich frag meine Mutter nachher, ob ich katholisch werden kann. “

Ein dreifaches “Hoch” auf unsere zweckorientierte Gesellschaft …

Dienstag, 16 Oktober, 2007

Lufttaxi Fortaleza

Gespeichert unter: Notizen an das Leben — Careca @ 20:32

Beim Rumstöbern im Internet nach Fluglinien, welche brasilianische Flughäfen anfliegen, fand ich eine interessante Taxi-Linie:
Die Táxi Aéreo Fortaleza, oder kurz TAF abgekürzt.
Richtig heißt sie TAF Linhas Aéreas S/A und besitzt auch eine Homepage.
Sie fliegt aber nur Regional innerhalb Brasiliens, am liebsten die nordöstlichen Rennstrecken Brasiliens:
Fortaleza, São Luis, Belém, Manus, Salvador, Recife etc..
Insgesamt 16 Flughäfen will sie dieses Jahr im Portfolio nachweisen können (2006: 9 Flughäfen). Und transportiern will die TAF im Jahr 2007 an die 434000 Passagiere (2006: 142.000 Passagiere).
Die TAF verfügt offenbar auch über diverse Fliegzeugtypen. Vorzugsweise Kleinstfliegzeuge wie Learjet C 24 D (6 Passagiere) oder Caravan C 208 (9 Passagiere). Für den kleinen Zwischenhandeltransport (no drugs, please!) gibt es auch ein “Eichhörnchen” der Firma Eurocopter: den Esquilo.
Und wenn man sich so die Generation der Flugzeuge anschaut, so sind es sicherlich nicht die neusten Fliegzeuge, die die TAF besitzt. Dafür war sie aber im Jahr 2006 pünktlicher und flugausfallsicherer als die VARIG (knapp an einer Pleite vorbei geflogen), die TAM oder GOL.

Wieso schreib ich das?

Die TAF besitzt nämlich auch noch drei Fliegzeuge der Marke Boeing 737 für ca. 115 Passagiere.
Aber auch das ist nicht wirklich interessant.

Interessant finde ich dabei eher, dass ich entdeckte, dass die TAF über einen Frachtflieger der Marke Boeing 737-230 C mit der Seriennummer 20254-230 verfügt.
Genau dieses Flugzeug hatte vor 30 Jahren als Passagierflugzeug eine historische Rolle gespielt hat. Um die Boeing 737-230 C mit der Seriennummer 20254-230 handelt sich um die “Landshut“, welche 1977 im Zuge der Schleyer-Entführung in Mogadischu von der GSG9 befreit wurde.
Auf diesen Fakt stieß ich über Wikipedia, als ich mich über die TAF informieren wollte.
Allerdings wird es wohl den Wikipediaeintrag nicht mehr allzu lange geben. Er wurde bereits zur Löschung vorgeschlagen.
Argument: “kaum relevant”.
So wird auch diese interessante Historie wohl bald in den Bits und Bytes des Internetnirvanas verschwinden.
Also anschauen, solange es den Beitrag noch gibt:
Die TAF bei Wikipedia

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